hundespaziergang

Für den Hundespaziergang brauchen Sie nur Ihren Hund, viel frische Luft und eine Leine! Um die Spaziergänge noch spannender zu gestalten und die Grundaufmerksamkeit Ihres Hundes zu erhöhen, folgen Sie am besten den folgenden Tipps:

1. Spaziergang abwechslungsreich gestalten


Der Spaziergang ist der tägliche Höhepunkt eines jeden Hundes. Sie sollten dementsprechend den Hund ganz gezielt fördern und somit Abwechslung ins Spiel bringen – ansonsten verkommt der Spaziergang in den Wald oder in den Park schnell zu einer monotonen Routine. Der Hund besitzt einen natürlichen Bewegungs- und Spieltrieb. Je nach Rasse, kann dieser verschiedene Ausprägungen haben, gehört allerdings generell zur „Hunde-DNA“. Dementsprechend erfüllt der tägliche Spaziergang viele wichtige Funktionen und sollte aus diesem Grund auch abwechslungsreich gestaltet werden: Der Hund kann zum einen dem typischen Großstadt-Lagerkoller entkommen, sein „Geschäft“ verrichten und herumtoben. Das Verweilen im Freien ist zum anderen natürlich auch eine sportliche Tätigkeit, von der nicht zuletzt Gewicht, das allgemeine Wohlbefinden und Kreislauf profitieren.

Für die Abwechslung sorgen Sie am einfachsten mit einem Tennisball oder mit dem Stöckchen-Spiel. Werfen Sie den Tennisball in die Ferne und warten Sie bis der Hund den Ball zurückbringt. Im Zuge dessen, festigt der Hund seine Rolle in der Menschengemeinschaft, fühlt sich gefördert und herausgefordert. Investieren Sie demgemäß in ein kleines Sammelsurium verschiedener Hundespielzeuge, wie z. B. Futterdummys und Frisbees. Für eine tolle Abwechslung sorgen auch das Training (Hindernislauf, Parcours), sowie das gemeinsame Joggen mit Ihrem Vierbeiner.

2. Wann muss der Hund angeleint werden?


Auch wenn es so verlockend klingt, Ihren gut erzogenen Vierbeiner beim Spaziergang frei laufen zu lassen – die Leine sollte in bestimmten Situationen für alle Fälle lieber dran bleiben. Es ist so normalerweise sinnvoll, wenn Sie den Hund im Straßenverkehr anleinen. Auch beim Treffen mit anderen Hunden, deren Benehmen Sie nicht beurteilen können, sollten beide Hunde besser angeleint bleiben. Dies gilt auch für Naturschutzgebiete, Weiden, Kinderspielplätze und andere Plätze, wo ein freilaufender Hund vielleicht problematisch werden könnte.

3. Den Hund stets im Auge behalten


Sie sollten dafür sorgen, dass Ihr Hund nicht unkontrolliert auf die Fußgänger zurennt, da manche Personen Angst vor Hunden haben – Sie sollten ihn daher stets im Auge behalten, auch wenn Sie mit ihm auf eine Hundewiese gehen. Achten Sie im Wald, dass Ihr Vierbeiner auf den Wegen bleibt. In der Stadt sollte der Hund den Menschen nicht im Weg stehen oder sie belästigen – es ist daher in der S-Bahn oder im Café wichtig, dass Ihr Hund eng bei Fuß bleibt.

4. Was mit dem Hundekot tun?


Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein: Wenn der Hund sein Geschäft erledigt hat, legen Sie den Kot in eine Tüte und werfen ihn in den Müllbehälter. Auf diese Weise ersparen Sie anderen Spaziergängern im Park oder auf dem Gehweg eine unliebsame Überraschung.

5. Dem Hund das Beißen in die Leine abgewöhnen


Wenn Ihr Hund stets in die Leise beißt, konzentriert er sich nicht mehr auf andere wichtige Sachen wie den Straßenverkehr. Zudem beschädigt er auf diese Weise auf lange Sicht gesehen die Leine. Beides kann zum Sicherheitsrisiko werden. Was können Sie also machen, damit Ihr Hund nicht mehr in die Leine hineinbeißt?

– Aufmerksamkeit entziehen:
Wenn Hunde in die Leine beißen, verlangen sie die Aufmerksamkeit von ihrem Herren. Fängt der Hund damit an, an der Leine zu knabbern, können Sie stehenbleiben und ihn ignorieren. Gehen Sie erst wieder weiter und schenken Sie ihm die Aufmerksamkeit, wenn er das Benehmen nicht mehr zeigt.

– Alternativverhalten abrufen:
Eine weitere Option ist, den Hund durch ein Kommando abzuwenden, das er schon kennt, und auf diese Weise das schlechte Verhalten abzubrechen. Das kann beispielsweise die Übung „Sitz!“ sein oder auch ein intensives „Bei-Fuß-Training“ mit dem Hundekuchen. Loben Sie Ihren Hund reichlich, sobald er Ihren Befehl erfüllt.

– Etwas zum Tragen geben:
Dem Hund einen Stock, einen Ball oder ein anderes Ding zum Tragen geben, ist eine weitere Möglichkeit. Er wird das spannender finden, als an der Leine zu knabbern. Es empfiehlt sich jedoch, ihm das Objekt erst dann zu überreichen, wenn er aufgehört hat in die Leine zu beißen.

– Genügend Kaumaterial anbieten:
Einige Hunde betrachten die Leine als ein weiteres Kauobjekt. Bieten Sie Ihrem Hund genügend Material an, dass er anknabbern darf und verhindern Sie, dass der Hund unkontrolliert Zutritt zu Ausrüstungsgegenständen erhält.