Tipps zum Leinentraining

Jeder Hundebesitzer wünscht sich einen Hund, den er problemlos an der Leine führen kann. Doch wie erreicht man das? Durch ein gut durchdachtes Leinentraining, das dem Charakter und der Rasse des Hundes angepasst sein muss.

Jeder Hund ist anders. Das heißt, jeder Hund bringt andere Vorausetzungen für das Lernen der Leinenführigkeit. Zunächst wäre das Alter des Hundes. Ein Welpe kann sich nicht lange konzentrieren, andereseits benötigen ältere Hunde länger, bis sie etwas lernen.

Die Rasse spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Leinenführigkeit trainieren mit Hunden wie dem Golden und Labrador Retriever fällt wesentlich leichter, denn diese Hunde haben den Drang, ihren Besitzern zu gefallen, also sind sie oft bereitwilliger. Rassen mit schnellem Auffassungsvermögen und einer ausgeprägten Selbstständigkeit lernen schneller, wenn sich der Aufwand für sie lohnt. Das sind beispielsweise der Parson und Jack Russell Terrier.

Bei Leinenführigkeit sind der Charakter und auch das Geschlecht des Hundes entscheidend. Manche Hunde lassen sich leichter ablenken und lernen langsamer, wenn viel um sie herum passiert. Rüden konzentrieren sich schlechter, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind. Bei Hündinnen hängt die Aufnahmefähigkeit von den Zyklusphasen ab.

Was ist wichtig beim Leinentraining?

Bevor du mit deinem Hund Leinenführigkeit trainierst, musst du dir überlegen, was du genau vom Hund erwartest. Er soll ohne zu ziehen an der Leine gehen? Aber darf er ein wenig vor oder hinter dir laufen? Darf er stehen bleiben? Am wichtigsten ist es, sich an die anfangs festgelegten Regeln zu halten. Um Leinenführigkeit zulernen, muss dich der Hund als konsequente Führungsperson begreifen. Er darf keine Möglichkeit haben, an der Leine zu ziehen. Überlege dir eine Alternative, für die er Lob bekommt. Strafen verursachen eher Verunsicherung und wirken sich schlecht auf die Leinenführigkeit aus. Das Trainig darf nicht als unangenehm empfunden werden und muss regelmäßig erfolgen.

Zur guten Leinenführigkeit gehört auch das Vorbeilaufen und die friedliche Kontaktaufnahme zu anderen Hunden. Dabei heißt es für dich, immer konzentriert bleiben und einen Schritt vorausdenken. Anschließend musst du auf bestimmte Verhaltensweisen rechtzeitig und angemessen reagieren. Bedenke dass bei Hunden eine Belohnung zur guten Leinenführigkeit führt. Den Hund am besten abwechselnd mit einem Leckerchen und Lobwort belohnen. Aber achte dabei darauf, den Hund nicht mit einem Redeschwall zu überfordern.

Ein passendes Signal für korretkte Leinenführigkeit ist ebenfalls wichtig. Überlege dir, was da am besten geeignet wäre. Idealerweise ist das ein kurzes und neues Wort. Ein Signal kann aber auch das Anleinen sein, nur muss es der Hund als Signal verstehen. Das bringst du ihm durch das Training bei.

Manche Hunde kann man jedoch nicht gefahrlos frei herumlaufen lassen. Diese Hunde trainieren die Leinenführigkeit nur mit dem Halsband. Nach dem Training nimmst du das Halsband ab und ersetzt es durch ein Brustgeschirr mit einer Leine. Der Hund kann sich dann fast freibewegen und kann zwischen Trainig und Frei unterscheiden.

Achte auch auf die richtige Ausrüstung für deinen Hund. Das Halsband eignet sich am besten fürs Training. Es sollte gut sitzen und ausreichend breit sein. Außerdem sollte die Leine immer gleich lang sein, um den Hund nicht zu verwirren.

Literatur zum Leinentraining

Bestseller Nr. 1
Bestseller Nr. 2
Angeleint!: Das entspannte Leinentraining für Mensch und Hund (GU Tier Spezial)
  • Katharina von der Leyen
  • Herausgeber: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Bestseller Nr. 3
Hund trifft Hund: Entspannte Hundebegegnungen an der Leine
  • Katrien Lismont
  • Herausgeber: Cadmos Verlag
  • Broschüre: 128 Seiten
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